Protokoll

Dabei waren: Dörte Feiss, Frank Hertel, Michael Bideller, Christa MM, online: Steffen Bentmann, Parvin Schröder, Dirk Erdmann (zeitweise). Gast für Olympia: Selina Storm
- Diskussion Olympia
Kontroverse Diskussion.
Kontra: Das IOC ist unseriös und korrupt, wieviel Geld bekommen wir denn tatsächlich vom Bund, das ist ja nicht festgelegt. Griechenland ist hochverschuldet aus der Olympiade rausgegangen. Der Kostenrahmen wird bestimmt nicht eingehalten. Die Hamburger*innen unterstützen zu wenig, da liegen die Bayern mit 66% vorn, da können wir nicht mithalten. Wir erleben Olympia eh nicht mehr, nur die Baustellen. Wirken auf Breitensport ist Mythos. Es gibt zu viele Unwägbarkeiten.
Pro: Die Elbphilharmonie hat sich am Ende trotz aller Kritik total gelohnt, ist zum Wahrzeichen von Hamburg geworden. Gegen Olympia zu sein, ist wie aus Angst vor dem Tod Selbstmord zu begehen. Wir müssen raus aus der negativen Stimmung. Es dürfen auch nicht nur autokratische Staaten übrig bleiben, die sich darum reißen, Olympia auszurichten. Das Konzept ist überzeugend, als alter Sportler kann man da gar nicht nein sagen. Am Ende bleibt die barrierefreie Stadt. Generationenübergreifende Veranstaltung, vom Public Viewing bis zum life Zuschauen und den kulturellen Events drumherum. Ehrung des Ehrenamtes gut. Die Welt zu Gast haben. Schnellere Entwicklung zur altersfreundlichen Stadt. Wertschätzung des Ehrenamtes ist gut. Man kommt wieder generationenübergreifend ins Gespräch.
2. Gespräch mit Selina zu Olympia
IOC hat sich weiter entwickelt, es gibt Refugeeteam, Klimapositivität, Geschlechtstest ist zu kritisieren, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wohnraumverdrängung muss man aufpassen durch Sozialmonitoring. AirBnB ist ohnehin eingeschränkt. Keine Kurzzeitvermietung. Masterplan Barrierefreiheit. Mehr Kultur- und Sportstätten, ÖPNV nach 2-Sinne-Prinzip ausgebaut. Mehr Parasportarten eingebaut. Smart City barrierefrei. Es gibt Karten für unterschiedliche Bedürfnisse (wie komme ich am besten von A nach B, wenn ich die Beeinträchtigung habe).
Wir wollen als Grüne mitgehalten. Planungsprozesse sollen vereinfacht werden. Unser Anspruch: Wir machen es besser! Klimaneutrales positives Beispiel. Wir müssen akzeptieren, dass auch etwas schief laufen kann. Wir haben keine Fehlerkultur.
Es gibt für alles Bundestöpfe. Innenbehörde hat da extra Leute, die daran arbeiten, die sind schon gut aufgestellt.
Wasserqualität soll besser werden.
Negativ ist der Anreiseverkehr, es soll so wenig wie möglich geflogen werden und wenn dann mit sustainable Aviation Tools, keine Privatjets mehr.
Hauptbahnhof soll schneller gebaut werden, Köhlbrand/Freihafenbrücke.
3. Let’s Talk
Frank Hertig hat eine Konzeptidee gegen Einsamkeit. Er möchte, dass möglichst viele Menschen einen Aufkleber oder Anhänger sichtbar bei sich habe mit der Aufschrift Let’s talk. Viele schauen nur noch in ihre Smartphones, es gibt immer weniger persönliche Unterhaltungen. Konzept siehe unten.
4. Bericht Gespräch mit dem LaVo (direkt vor der 60plus Sitzung)
Dörte Feiss und ich, Christa MM, haben das Gespräch geführt, der LaVo schätzt unsere Arbeit und wird uns auch finanziell unterstützen. Wir sollen unsere Kosten einreichen für Beachflags, Stände, Flyer, Veranstaltungen etc.
Wir hätten gern ein Budget von 3000 Euro pro Jahr, die Aufnahme in die Hamburger Satzung der Grünen, einen Sitz im Landesausschuss und eine Einladung, die an alle 60plus Mitglieder herausgeschickt wird anlässlich unserer Landesmitgliederversammlung Grüne 60plus. Dafür sollten wir Kontakt mit Astrid aufnehmen. Parica fragte, ob wir Kontakt zu anderen Communities haben. Wir hatten vor kurzem ein LSBTIQ Meeting. Sie bietet an, uns Kontakte zu vermitteln zu Menschen mit Migrationshintergrund.
Für das Thema Satzung wird sich der LaVo mit dem Franziska Brantner zusammensetzen.
Sobald Themen Sherpa betreffen, sei es ohnehin Sache des Bundes. Außerdem hätte der LaVo gern einen Kontakt zu einem Bundesland, wo es bereits eine Satzung gibt, wie von uns gewünscht.
5. Berichte aus den Bezirken
Für unsere LMV 60plus könnten wir uns als Thema „altersfreundliches Hamburg – wie weit sind wir in Sachen Mobilität?“ Vorstellen. Wir müssten im Juni einen Extra- Termin dafür suchen.
Nord plant zwei Veranstaltungen:
12.5. Spaziergang Stadtpark, BUND Mitarbeiterin ist eingeladen.
23.6., 19 Uhr Veranstaltung zum Thema Einsamkeit mit Elke Schilling im Kulturklinker Barmbek. Flyer liegt vor.
Ein Antrag für Freundschaftsbänke ist in Arbeit.
Omas gegen Rechts werden regelhaft eingeladen.
Auf dem Sommerfest soll 60plus vorgestellt werden.
In Harburg wurde Olympia diskutiert, einige waren skeptisch, die meisten dafür. Im BSB besuchen alle einmal im Monat ein Seniorenheim.
In Wandsbek wurde bei 60plus ebenfalls Olympia diskutiert, es war aber niemand anwesend, der berichten konnte. In der Stadtteilgruppe Alstertal waren bei einer Abstimmung nach Input von Maryam 8 für und 8 gegen Olympia.
In Altona macht der Kreisverband ein Picknick mit Grünen (jede*r Grüne bringt zwei Essen mit), Nette Toilette ist auf der Tagesordnung, Klönbänke stehen je nach Standort leer. Ingo setzt sich regelmäßig auf eine Bank für Kontakt. Zuhörstände finden alle 2 Wochen statt, werden gut besucht. Immer samstags 2 Stunden. Müllsammeln mit grünen Westen läuft gut.
Eimsbüttel und Bergedorf waren nicht dabei.
Verschiedenes: Wir haben jetzt 7000 Mitglieder in HH. Deshalb gibt es die Überlegung, ein Delegiertensystem aufzubauen. Es gibt einen Antrag bei der LDV. Fand bei uns wenig Anklang.
CMM, 17.4.26
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