Ulrike Litschel, Monika Lühmann, Michael Bideller, Christine Baeyer, Parvin (kurz, bis Ende Wolfgangs Vortrag), Dörte Feiß. Gäste: Carsten Vitt (älterwerden unterm Regenbogen), Reingard Wagner (Dachverband Lesben und Alter e.V.), Wolfgang Preussner (Verband Queere Vielfalt, LSVD)
Wolfgang erklärt, was der LSVD macht und dass sie aktiv in Estland sind. Dort leben 3.7 Mio Einwohner, haben in kurzer Zeit die Ehe für alle durchgeboxt (wir haben 30 Jahre gebraucht), sie spenden an Tallin. Dort waren sie beim Pride. Im nächsten Jahr ist wieder ein Pride geplant, übergreifend mit Lettland und Littauen zusammen.
Die Behörde hat 2017 den Aktionsplan geschlechtliche Vielfalt erstellt. Wolfgang schickt uns den neuen Plan, der gerade gekommen ist.
2018 wurde das Senioren-Mitwirkungsgesetz erweitert um LSBTIQ.
Jetzt wird es einen queeren Platz geben als ständige Vertretung.
Angelika Winkler ist in der Fachgruppe.
Carsten Vitt von Älterwerden unterm Regenbogen. Sie sehen sich in kirchliche Treffs und in staatlichen.
Machen kleinteilige Beratung, die überwiegend ehrenamtlich geführt wird.
Für das Projekt ist Sozialbehörde zuständig, es gibt 7 Treffs. St. Pauli, LAB Hansaplatz, Lokstedt, Langenhorn, Altona LAB. Neu Eilbek. Teehaus Planten un Blomen.
Ist Pilot-Projekt, das städtisch gefördert wird. Auch dabei: Lesbenverein Intervention.
Seniorenbüro HH betreut die Zeitzeuginnengruppe. AGFW hat Servicestelle für Senioren.
Sie haben Community Botschafterinnen, Peergroup kann so besser angesprochen werden.
Warum LSBTI*? Jüngere nehmen queer als synonym. Oder: nonbinär, viele legen eine Festlegung ab.
Und wollen nicht unter queer zusammengefasst werden. Ältere sagen eher: ich bin lesbisch, trans, schwul
Jüngere sagen eher queer.
Es gibt Fortbildungen für Treffs für Mitarbeitende, 6-8 Workshops pro Jahr. Sie sollen anschieben, dann sollen Ehrenamtiche übernehmen.
Community Bedarf ist aufwachsend, Treffs wollen Spezialberatung. Sie begleiten 5 Treffs, sind an der Grenze, was sie machen können. Die Workshops reichen nicht.
Reingard: Ist froh über den Treffpunkt in Langenhorn, endlich findet hier was statt. Leute aus SH kommen dazu. Schwule, Lesben, Inter, Trans, die unter sich bleiben wollen. Es gibt einen Stammtisch, der oft zu voll wird. Sie frühstücken und reden. In St. Georg und St. Pauli kommen hauptsächlich Schwule.
Frühstück gibt es auch in Lokstedt, da kommen nur Frauen. Ob es klappt, hat viel mit der Leitung zu tun. Auch in Altona gibt es viele Lesben. Dort wird Teatime for Lesben angeboten. In der Motte, LAB. Klönen und Kekse und Tee trinken.
Viele Queere sagen: sie wollen nicht zum Seniorentreff. Deshalb heißen sie nur noch Treffpunkte.
Ist ein gutes Angebot gegen Alterseinsamkeit.
Wolfgang: wir erreichen noch viel zu wenige. Viele kennen die Treffs nicht.
Carsten: Es gibt einen Newsletter mit 400 Abos aktuell. Am besten funktioniert aber Mund zu Mund-Info und Aushang. Besucher*innen haben hohe Reisebereitschaft.
2/3 schwule Männer, 1/3 Frauen. Transpersonen sind noch nicht so viel.
Positionen sind sehr unterschiedlich. Regenbogen-Projekt ist für alle da. Ist ein kleiner Ausschnitt in der offenen Seniorenarbeit. Bedarf ist viel größer: Pflege und Alter hat einen eigenen Kreis, schlecht finanziert über Krankenkassen.
Zusammen wohnen wollen viele. Buddies und Gepflegte. Pflegenetzwerk ist noch klein, muss verstetigt werden.
Artikel kommentieren
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.