Ja zu Olympia

Die Grünen 60plus Hamburg sprechen sich auf der LMV für Olympia in Hamburg aus

Ein Auszug der Rede von Christa Möller-Metzger, Co-Sprecherin Grüne 60plus Hamburg, auf der LMV am 18.4.26 in Wandsbek. Fotos: Henning Angerer

„Wir haben das Olympia Thema bei 60plus diskutiert, im 60plus Landesverband und bei den verschiedenen 60plus AGen von Nord bis Harburg – und es ging zwischenzeitlich hoch her. 

Zu teuer, nicht mit dem IOC, zu viel Klimabelastung. 

Aber es geht ja gerade nicht um „Olympia oder nicht“, sondern allein wo es stattfindet. 

Wir haben uns also das Konzept genauer angesehen.

Unsere 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank freut sich, dass wir Inklusion bei Olympia wirklich erleben werden

Die Paralympics sollen kein Anhängsel sein, sondern Kern des Hamburger Konzeptes. Hamburg soll zur barriereärmsten Metropole Deutschlands werden.

Wie Katharina eben gesagt hat: Wir werden Inklusion also wirklich erleben!

Ich hab mir noch einmal angeschaut, was sich ältere Menschen in Hamburg bei meinen Veranstaltungen zur altersfreundlichen Stadt am meisten gewünscht haben. 

-Da gab es eben den Wunsch nach barrierearmen kleinen bezahlbaren Wohnungen, mit Hilfen und Gemeinschaft, gern auch zusammen mit anderen Generationen. 

-Da war der Wunsch nach barrierefreien Bussen, damit man auch mit Rollator oder wenn man etwas wackeliger auf den Beinen ist, sicher ein- und aussteigen kann. 

-Nach erreichbaren Fitnessorten, die nichts kosten.

-Und der allergrößte Wunsch: stolperfreie Wege und altersfreundliche Bänke überall in der Stadt, für kurze Verschnaufpausen. 

Mit deutlicher Mehrheit wird für Olympia abgestimmt

Je mehr wir alle gehört und gelesen haben, desto besser gefiel uns das Olympia-Konzept. Das in der Tat anders ist als das von 2015. Und es passt perfekt zur altersfreundlichen Stadt.

Besonders der paralympische Schwerpunkt würde viel Rückenwind geben mit zusätzlichen Geldern vom Bund, die wir sonst nicht hätten und einem Datum, an dem alles fertig sein muss. Die Deadline wäre da!

Vielleicht könnten wir nicht nur einfach Bänke, sondern sogar Freundschaftsbänke aufstellen, die zum Olympiakonzept doch wunderbar passen würden.

So könnte man ganz entspannt mit Besucher*innen aus aller Welt ins Gespräch kommen. 

Also lasst uns den Olympiaspirit jetzt schon aufzunehmen und uns regelmäßig bewegen, damit wir 2040 oder 44 fit genug sind,  um Olympia gemeinsam mit allen Generationen und Nationen zu erleben – mit Einschränkungen oder nicht, auch mit wenig Geld und günstigen Tickets,  bei fairen Wettkämpfen, Public Viewings und den vielen begleitenden Veranstaltungen.

Als Wandsbekerin freut mich natürlich auch sehr, dass die Spiele durch Public-Viewing-Zonen in allen Bezirken überall in der Stadt erlebbar werden sollen. 

Und den Olympiaspirit könnten wir, glaube ich, generell alle gut in diesen Zeiten brauchen! 

Wir unterstützen deshalb den Leitantrag des Landesvorstandes.“ 

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren