20.8.2026

Ergebnisprotokoll Landesverband Grüne 60plus vom 20.08.2026

Folgende TO schlagen wir vor:

1. Begrüßung
2. Kurzinfo zum Vorschlag: In Vorbereitung auf das Treffen mit Katharina Beck im Oktober wollen wir das Thema Rente am 17. September intensiv erörtern     (Steffen)
3. Hitze: 12.500  Hitzetote (RKI), vor allem Ältere (Stichworte: Hamburger Hitzeschutzplan, Pflegeheime, Krankenhäuser, Schulen; Wasserspender, kühle Orte wie Kirchen, Bücherhallen öffnen etc.) –  Positionierung und Aktionsmöglichkeiten
4. 19.15 Uhr: unsere Landesvorsitzende Selina informiert über den
Prozess „Von der Landesmitgliederversammlung zur Landesdelegiertenkonferenz“
5. Sonstiges

Anwesend: Christa, Dörte, Michael, Steffen, Parvin, Dirk (30 Minuten), Jörg, Brigitte, Anke, Tomislav, Anna

Zu TOP 2:

Steffen und Dirk geben einen Rundum-Input zu dem Thema. 

Einige Stichworte: Rentenniveau soll abgesichert werde, die Finanzierungsprobleme müssen gelöst werden, Renteneintrittsalter soll adäquat zur Lebenslänge steigen, Freikaufen ist steuerlich ungerecht, fraglich ist ob Miet-und Aktienerträge einbezogen werden sollen, die kapitalgedeckte Rentenversicherung soll eingeführt werden, Künstlersozialkassenmitglieder sind automatisch in der RV.

Es werden noch Punkte zur Eingabe an die Alterssicherungskommission gesammelt.

Beim nächsten Treffen des Landesverbandes 60plus am 17.09. wird noch ausführlicher die Veranstaltung mit Katharina Beck zu dem Thema vorbereitet werden.

Zu TOP 4:

Selina gibt einen Überblick zu dem Stand der Beratungen über die Einführung eines Delegiertensystems anstelle der bisherigen Form einer LMV. Hamburg hinkt mit der Einführung hinterher. Man hat sich bisher gegen „geborene“ Delegierte entschieden, also alle Delegierten werden gewählt werden müssen.

120 Delegierte werden auf 7 Bezirke entsprechend der Mitgliederstärke aufgeteilt. Altona müsste dann 25 Delegierte aufstellen, Bergedorf nur 8 und in gleicher Stärke Ersatzdelegierte. Es wird zurzeit ein Leitfaden für die Kreisverbände erarbeitet.

Zur Ermittlung der Akzeptanz werden demnächst alle Mitglieder befragt.

Bedenken vom Landesverband bezüglich der Repräsentation der Älteren sind da, doch Selina gibt zu bedenken, bei zu vielen Sollbestimmungen wird es für z.B. Bergedorf extrem schwierig werden bei der Aufstellung der Delegierten. Außerdem sind den Erhebungen nach die älteren Menschen in den Gremien nicht unterrepräsentiert.

Ein Rederecht und Antragsrecht haben nach wie vor alle Anwesenden auf der LMV/ LDK.

Die Grüne Jugend wird nicht gesetzt, da nicht alle auch ein grünes Parteimitglied sind. 

Bei einer Probeabstimmung für das neue Delegiertensystem votieren 5 Anwesende dafür, 2 dagegen, bei einer Enthaltung.

Zu TOP 3: Die dramatische Zahl von 12-15.000 Toten durch die sommerliche Hitze darf sich nicht wiederholen. Deshalb wird dafür plädiert mehr Klimaanlagen, vor allem in Senioreneinrichtungen zu installieren. Es fehlt zudem an Beschattung, Begrünung und mehr Trinkwasserbrunnen. 

Aufgrund des früheren Eintreffens von Selina kamen wir zu diesem Punkt nur kurz, werden eine ausführlichere Diskussion aber nachholen. 

Zu TOP 5: Joachim Nack soll zum Thema Trocken-Toiletten zum 17.09., dem nächsten Treffen, eingeladen werden. 

Beim nächsten Treffen soll weiterhin das Thema Rente bearbeitet werden im Hinblick auf die VA mit Katharina Beck.

Es muss eine Wahl zur Bestimmung eines/r Vielfaltssprecher*in stattfinden.

Christa fragt nach möglichen Mitfahrenden für den 01.09. nach Halle, um den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt zu unterstützen.

Parvin berichtet vom Besuch der Jüdisch-Orthodoxen Gemeinde die 1958 gegründet wurde und 2000 Mitglieder hat. Da viele Russen und Ukrainer Mitglieder sind, werden keine politischen Gespräche geführt. Beim Beten sitzen Frauen und Männer getrennt, wenn nicht mind. 10 Männer anwesend sind, kann nicht gebetet werden. Der eigene Sitzplatz kann gekauft werden. Jüdische Kinder müssen jüdische Namen tragen. Es gibt jährlich 11.000€ Förderung von der Sozialbehörde.

Protokoll: Anke

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