#Seniorenbeirat in Wandsbek

Bahadur Khokhar, der Vater von Sami Khokhar, wurde von Ahmadiyya Muslim Jamaat delegiert und Sun-ok Jacob vom Verein Koreanischer Frauen in Hamburg e.V.

Wir waren sieben Frauen und acht Männer, die sich am 9.5. pünktlich um 10 Uhr zu ihrer ersten Sitzung im Bezirksamt trafen. Gewählt wurden die Beiräte schon von der Seniorendelegiertenversammlung im April im Bürgersaal. Es musste allerdings noch einmal nachgewählt werden, da zuwenige Frauen in den Beirat aufgenommen worden waren (der Frauen- bzw. Männeranteil muss mindestens 40 Prozent betragen, außerdem muss jeweils eine Frau und Mann mit Migrationshintergrund vertreten sein). Nett: Nachdem ich eine ganze Zeit mit Sami Khokhar (u.a. Erfinder des Teemobils) im Bezirksvorstand der Grünen zusammengearbeitet habe, sitze ich jetzt mit seinem Vater im Seniorenbeirat.

Gleich nach der Begrüßung durch Andreas Zepik, zuständig für Seniorenarbeit im Bezirksamt, wurden erstmal Vorsitzende und Vorstand gewählt: Vorsitzende ist, wie auch in den Jahren zuvor, Inge-Maria Weldemann, Stellvertreter wird Helmut Hurtz. Außerdem wurden drei weitere Mitglieder in den Vorstand gewählt: Sun-ok Jacob, Peter Gehrmann und ich.

Andreas Zepik vom Bezirksamt Wandsbek begleitet die Vorstandswahl

Der Beirat vertritt parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden die Interessen älterer Menschen im Bezirk Wandsbek – dem größten aller Bezirke in Hamburg und zugleich auch der Bezirk mit dem höchsten Anteil an Menschen über 60. Konkrete Themen, um die sich der Beirat kümmert, sind zum Beispiel die Verbesserung der Wohnsituation, die Pflege und die uneingeschränkte Teilnahme am öffentlichen Leben. Es wird versucht, Probleme in den Stadtteilen, in Senioreneinrichtungen und in der Pflege gemeinsam mit den Betroffenen zu lösen.

„Wir haben ein offenes Ohr für jeden, den der ‚Schuh drückt’”, sagt Inge-Maria Weldemann. Deshalb sei der direkte Kontakt mit den Menschen vor Ort so wichtig.

Wer immer schon einmal wissen wollte, was ein Seniorenbeirat eigentlich so alles diskutiert und beschließt, ist herzlich eingeladen, bei einer Sitzung dabei zu sein. Bei seiner ersten Sitzung beschloss der Beirat nämlich, dass Sitzungen zukünftig öffentlich sind. Bei Bedarf können Bürgerinnen und Bürger ab Juli auch während der ersten halben Sitzungs-Stunde Fragen stellen oder Vorschläge machen. Die jeweilige Tagesordnung wird rechtzeitig vorher ins Netz gestellt.

 

Und: Es ist übrigens das erste Mal, dass in Wandsbek ein grünes Mitglied im Beirat und im Vorstand ist. Bisher waren nur CDU und SPD stark vertreten. Sollten wir nicht generell versuchen, in allen Beiräten in Hamburg vertreten zu sein? Bisher ist außer mir nur noch Parvin in Harburg dabei.

Mehr Infos zu Wandsbek gibt es auf der Homepage (http://www.lsb-hamburg.de/bezirks-seniorenbeiraete/wandsbek/).

 

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