Videokonferenz 60Plus Senator Anjes spricht im unteren Teil sind einige Teilnehmer zu sehen

Videokonferenz 60Plus Senator Anjes spricht

Videokonferenz der Grünen 60plus am 20.10.2020

Videokonferenz der Grünen 60plus am 20.10.2020

Am 20.10.2020 gab es (einmal mehr) eine Videokonferenz der Grünen 60plus aus Hamburg. Zu dieser Veranstaltung war auch die LAG Verkehr eingeladen – und damit auch der Grüne Verkehrssenator Anjes Tjarks. Wir haben uns sehr gefreut, dass er trotz der vielen Arbeit Zeit für diesen Austausch gefunden hat. Es war eine rege Beteiligung auf beiden Seiten und eine diskussionsfreudige Runde zwischen Alt und Jung.

Hauptthema war das Papier der Grünen 60plus zum Thema Mobilität und die gewünschten Verbesserungen in Bussen (siehe unten). Hier herrschte großer Konsens in fast allen Punkten; lediglich Punkt 10 (Thema: zusätzlicher Schaffner im Bus zur Unterstützung) sei laut Anjes Tjarks aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar. Anjes verwies auf die Kamera, mit deren Hilfe der Fahrer ja sehen könnte, ob jemand Probleme beim Aus- und Einstieg habe. Da waren die meisten 60plusser*innen allerdings skeptisch. Wir sind gespannt, ob und wie sich unsere Wünsche realisieren lassen. Ein Protokoll der Sitzung wird wie immer auf dieser Seite veröffentlicht.

Anschließend gab es noch einen Austausch zur AfC-Veranstaltung vom 01. Oktober. Gabriele Heise berichtete ausführlich dazu und bat für kommende Veranstaltungen um mehr Unterstützung.

Zum Schluss fand noch ein kurzer Austausch zur Situation der Nutzung des ÖPNV in Zeiten von Corona statt. Hier scheinen die Regeln überwiegend eingehalten zu werden, so dass er auch für Senioren gut nutzbar ist.

Text: Ursula Jäger

Zum Nachlesen hier noch ein Link eines Interviews vom BUND mit Anjes Tjarks:

https://www.bund-hamburg.de/themen/umweltpolitik/verkehr/interview-mit-dem-neuen-verkehrssenator-anjes-tjarks/

Und zur Verdeutlichung der Mobilitäts-Diskussion das Papier der Grünen 60plus:

Grüne 60plus, Hamburg

August 2020

Die neue Bus-Generation im HVV: Unsere Wünsche an die Ausstattung

1. Barrierefreier Einstieg: Niederflurtechnik mit Absenkung des Einstiegs an der Haltestelle, damit gehbehinderte Personen sowie Leute mit Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen auch ohne fremde Hilfe ein- und aussteigen können. Damit der Busfahrer den Überblick behält, wäre ein breiter Niederflureinstieg vorne beim Fahrer gut, Beispiel: https://www.dbregio.de/db_regio/view/zukunft/easybus.shtml Notfalls Programm zur Anpassung der Bordsteinkantenhöhen auflegen.

2. Mehr Platz für Rollatoren, Rollstühle, Kinderwagen

3. Einige spezielle Sitzplätze, vorzugsweise in der Nähe des Einstiegs: breiter, mit Seitenstütze, erhöhter Sitzfläche, Sitzplatz mit Platz für Rollator davor; farbliche Boden- und Sitzmarkierungen weisen den Weg; hinreichend verbreiterter Gang.

4. Vereinfachte Ticketbeschaffung: Automaten in jedem Bus, einfach zu bedienen, große Schrift. Vision: Möglichkeit zur bargeldlosen automatischen Abbuchung (passiver Transponder).

5. Genügend große Monitore mit Infos über Haltestellen, Streckenführung, Umsteigeund Anschlussmöglichkeiten. Attraktiv: Monitore zeigen im Wechsel auch aktuelle Nachrichten.

6. Akustische Infos über Haltestellen.

7. Bedarfstaste am Einstieg zur Anforderung, dass der Fahrer erst anfährt, wenn der Gast sitzt. Dafür hilfreich: Kamera für den Busfahrer für jeden Einstieg.

8. Genügend Haltegriffe, auch für kleine Menschen erreichbar.

9. Natürlich: Abgasfreie Busse!

10. Zusätzlicher Schaffner im Bus: Kassieren, Assistieren, für Sicherheit sorgen.

11. Alle Haltestellen überdacht und mit reichlich Sitzplätzen.

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